BildungscontrollerIn

Berufsbeschreibung

BildungscontrollerInnen erfassen, analysieren und werten Daten eines Unternehmens in dessen Weiterbildungsbereich aus, um festzustellen, ob angebotene Seminare den erhofften Nutzen erbringen. Anschließend werden diese Daten bzw. neu gewonnenen Erkenntnisse mit dem Management besprochen und sollen in der Folge als Orientierungs- und Entscheidungshilfe dienen. BildungscontrollerInnen überprüfen somit, ob der Bildungsauftrag von Weiterbildungsmaßnahmen für die MitarbeiterInnen eines Unternehmens erfüllt wurde, und welche positiven bzw. negativen Folgen diese haben.

Dazu planen und erstellen BildungscontrollerInnen Bildungskonzepte für einzelne Abteilungen des Unternehmens oder für einzelne MitarbeiterInnen. Sie überprüfen unternehmensinterne Fortbildungen (z. B. Seminare) u. a. anhand von verschiedenen Kontrollinstrumenten für Bildungsmaßnahmen wie z. B. Feedback-Bögen oder Warm- und Kaltabfragen (zuerst einige Wochen und dann einige Monate nach der Weiterbildung). Gemessen werden vor allem die Zufriedenheit der TeilnehmerInnen, der Lernfortschritt, die Anwendungsintensität des Gelernten bzw. neuer Ansätze, der Nutzen für den/die Lernende/n und das Unternehmen mit messbaren/sichtbaren Resultaten. Wichtig ist nicht nur die gegenwärtige Beurteilung bzw. Ergebnissicherung von Seminarerfolgen, sondern die Sicherstellung einer langfristigen Wirkung der Weiterbildungsmaßnahmen.

BildungscontrollerInnen arbeiten in Mittel- und Großunternehmen von Wirtschaft und Verwaltung oder in Wirtschaftsberatungsunternehmen. Sie arbeiten im Team eng mit KollegInnen aus dem Personalmanagement (Human Ressource Management) zusammen. Außerdem mit KollegInnen aus dem Aus- und Weiterbildungssektor, BeraterInnen (siehe z. B. UnternehmensberaterIn) und haben regelmäßig Kontakt mit der Unternehmensleitung.

Mehr Information finden Sie beim Beruf:

ControllerIn
ErwachsenenbildnerIn
PersonalentwicklerIn