WissensmanagerIn

Berufsbeschreibung

WissensmanagerInnen unterstützen und optimieren die Verarbeitung und den Umgang mit der Ressource Wissen in Unternehmen und Organisationen aller Branchen. Dazu erarbeiten sie verschiedene EDV- und IT-Lösungen, wie z. B. Datenbanken, Content-Management-Systeme und  Netzwerke und verankern diese als Wissensmanagementsysteme in der betrieblichen Organisation. Vor allem stellen sie das Wissens- und Kommunikationsmanagement zwischen den verschiedenen Abteilungen auf technischer und struktureller Ebene sicher.

WissensmanagerInnen arbeiten auch in Unternehmen der IT-Branche, z. B. bei Betrieben der Softwareentwicklung oder bei Multimedia-Diensten. Sie arbeiten eigenständig sowie im Team mit verschiedenen technischen Fachkräften und stehen im engen Austausch mit dem Management und mit den MitarbeiterInnen verschiedener betrieblicher Abteilungen.

Wissensmanagement spielt in der betrieblichen Organisation eine wichtige Rolle. WissensmanagerInnen erarbeiten technische Lösungen, mit deren Hilfe betriebliches Wissen effektiv dokumentiert, aufbereitet und den MitarbeiterInnen zur Verfügung gestellt wird: wie z. B. Daten, Statistiken und Kennzahlen, Produktionszahlen, Wirtschaftsanalysen, Konjunkturdaten und dergleichen, aber auch Forschungsergebnisse aus der Abteilung Forschung und Entwicklung oder Entscheidungsprozesse der Geschäftsführung. Dazu konzipieren, programmieren und installieren sie Wissensmanagementsysteme, wie z. B. Datenbanken, Content-Management-Systeme, Unternehmensarchive, betriebliche  Netzwerke.

Die Tätigkeit von WissensmanagerInnen ist an der Schnittstelle zwischen den verschiedenen betrieblichen Abteilungen (vor allem den betrieblichen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen), EDV, Produktion und Management angesiedelt. Eine wichtige Aufgabe von WissensmanagerInnen ist dabei die Analyse und Modellierung von Wissen und Wissensprozessen. Zur Erfassung der zahlreichen und komplexen Bezüge in einem Unternehmen erarbeiten sie Wissensstrukturdiagramme und Wissenslandkarten.

WissensmanagerInnen arbeiten mit verschiedenen Betriebssystemen, Programmiersprachen, Softwareprogrammen, Datenbanken und Content-Management-Systemen und anderen Systemen des Wissensmanagements. Sie erstellen Präsentationen und Schulungsunterlagen, in denen sie z. B. die Wissensmanagementsysteme beschreiben und erläutern.

WissensmanagerInnen arbeiten mit Computer und Laptops, verschiedenen Betriebssystemen, Softwareprogrammen und Programmiersprachen sowie mit Wissensmanagementsystemen, wie z. B. Datenbanken, Archiven und Content-Management-Systemen. Weiters verwenden sie Textverarbeitungs- und Präsentationsprogramme (z. B. Power Point), Wissensstrukturdiagramme, Wissenslandkarten, Flow Charts und dergleichen mehr.
Sie benutzen weiters diverse Büromaterialien und Bürogeräte wie Kopierer, Drucker, Fax und  Scanner und Präsentationsgeräte wie Beamer.

WissensmanagerInnen arbeiten in Büros an modern ausgestatteten Computerarbeitsplätzen, aber auch in Konferenz- und Besprechungszimmern und Schulungsräumen. Außerdem halten sie sich in den verschiedenen betrieblichen Abteilungen wie z. B. Direktion und Sekretariat, Produktion, Lager und Vertrieb oder Forschung und Entwicklung auf. Mitunter arbeiten sie auch im Außendienst, z. B. im Rahmen von Dienstreisen, Tagungen und Seminaren oder bei den KundInnen vor Ort.

WissensmanagerInnen arbeiten eigenständig sowie im Team mit MitarbeiterInnen aus den verschiedenen Abteilungen (siehe z. B. InformatikerIn, BetriebstechnikerIn, System-AdministratorIn, EntwicklungsleiterIn, ProduktionsleiterIn, ManagerIn). Sie stehen in engem Kontakt zum Management und arbeiten gemeinsam mit externen EDV-Dienstleistern.

  • Wissen und Wissensprozesse analysieren und modellieren
  • Wissensbedarf und Wissensaustauschprozesse erfassen und analysieren
  • Geschäftsführung bei der Einführung von Wissensmanagementsystemen beraten und informieren
  • Wissensmanagementlösungen planen und konzipieren
  • Wissensmanagementsysteme zur Aufbereitung, Systematisierung, Dokumentation und Weiterleitung von betrieblichen Wissens- und Informationsinhalten, wie z. B. Daten, Statistiken, Kennzahlen, Produktionszahlen, Bilanzzahlen, Marktumfragen, Wirtschaftsanalysen, Konjunkturdaten und dergleichen entwickeln und implementieren
  • Wissen modellieren und strukturieren, dabei Methoden und Werkzeuge wie z. B. Wissensstrukturdiagramme und Wissenslandkarten einsetzen
  • Konzepte für die Eingabe, Aktualisierung und Wartung von Wissensbeständen erstellen
  • Datenbanken, Unternehmensarchive, Content-Management-Systeme und Dokumentenmanagementsysteme entwickeln
  • Tätigkeiten im Bereich IT-Support und Systemadministration durchführen
  • neue Wissensmanagementsysteme in die bestehende betriebliche  Infrastruktur einbinden, vorhandene Wissensbestände übertragen, Systemtests durchführen
  • Maßnahmen zur Datensicherung und zum Datenschutz durchführen
  • Systemdokumentationen, Handbücher und Betriebsanleitungen erstellen
  • MitarbeiterInnen schulen
  • KundInnen beraten und informieren
  • Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie große Gewerbebetriebe verschiedenster Branchen
  • Unternehmensberatungen
  • öffentliche Organisationen und Institutionen, Interessenvertretungen
  • Universitäten, wissenschaftliche Institute, Forschungseinrichtungen
  • Webdienste,  Software- und Datenbankanbieter
  • EDV-Dienstleistungsbetriebe, Anbieter von Multimedia-Diensten
  • Entwicklungsbüros für Wissensmanagementsysteme

Hier finden Sie ein paar Begriffe, die Ihnen in diesem Beruf und in der Ausbildung immer wieder begegnen werden:

 Computernetzwerk Content Management System - CMS Datenbank Informationsmanagement Knowledge-Management Systemanalyse