Verfahrenstechnik für die Getreidewirtschaft - Futtermittelherstellung (Lehrberuf) - Lehrzeit: 3 Jahre

Berufsbeschreibung

VerfahrenstechnikerInnen für die Getreidewirtschaft - FuttermittelherstellerInnen produzieren aus Rohstoffen pflanzlicher und mineralischer Herkunft Futter für Nutz-, Heim- und Zootiere und Wild. Sie prüfen und lagern die Rohstoffe, die Produktion selbst verläuft großteils vollautomatisiert. Hierbei steuern und kontrollieren sie die Anlagen und Maschinen. Produktionsvorgänge sind z. B. Vermahlen, Vermischen, Reinigen, Verwiegen, Pelletieren und Absieben. FuttermittelherstellerInnen arbeiten mit ihren BerufskollegInnen und mit Maschinen- und ProduktionstechnikerInnen zusammen. Sie haben außerdem Kontakte zu den MitarbeiterInnen aus der Laborabteilung sowie zu KundInnen und LieferantInnen.

VerfahrenstechnikerInnen für die Getreidewirtschaft - FuttermittelherstellerInnen sind mit der Produktion von Futter für Nutz-, Heim- und Zootiere sowie für Wild aus Rohstoffen pflanzlicher und mineralischer Herkunft beschäftigt. Hierfür arbeiten sie mit hochentwickelter Maschinentechnik, EDV und  Biochemie. Die Mischfutter werden an Handelsbetriebe oder direkt an TierhalterInnen verkauft.
Das Tätigkeitsfeld von FuttermittelherstellerInnen ist sehr umfassend: Sie sind in den Bereichen der Rohstoffannahme und Lagerung, Produktionssteuerung, Maschineneinstellung, Anlagenwartung, im Labor (Qualitätskontrolle) sowie im Ein- und Verkauf (Vertrieb und Beratung) tätig.

Der gesamte Produktionsablauf in der Futtermittelproduktion ist automatisiert. FuttermittelherstellerInnen prüfen die Roh- und Hilfsstoffe, verwiegen und lagern diese. Sie steuern und überwachen die automatisierten Anlagen und Maschinen. Je nach gewünschtem Produkt wird nach eigenen  Rezepturen der Vermischvorgang durchgeführt. Bei den hochtechnischen Produktionsanlagen beachten FuttermittelherstellerInnen alle produktionsbestimmenden Faktoren, wie z. B. Futtermittelgesetze oder Hygienebestimmungen. Im Labor führen sie Qualitätskontrollen durch. Weiters stellen sie die Einsatzbereitschaft der Werkzeuge, Geräte und Maschinen sicher. Dafür veranlassen sie notwendige Reparaturen oder führen sie selbst durch.

VerfahrenstechnikerInnen in der Getreidewirtschaft - Futtermittelherstellung arbeiten mit pflanzlichen und mineralischen Rohstoffen (z. B. Getreideerzeugnisse, Hülsenfrüchte, Zuckerstoffe, Salze). Sie bedienen und überwachen halb- oder vollautomatische Produktionsanlagen, stellen diese ein und warten sie. Dazu verwenden sie Handwerkzeuge, elektronische Messgeräte und Ersatzteile.

FuttermittelherstellerInnen lesen Lebensmittelgesetze und Hygienevorschriften und kontrollieren die Einhaltung dieser Vorschriften in der Produktion. Bei Analysen im Labor hantieren sie mit Reagenzgläsern,  Chemikalien und anderen modernen Laborgeräten. Für die Dokumentation der Ergebnisse verwenden sie Listen, Tabellen und Computer.

FuttermittelherstellerInnen arbeiten vor allem im Produktionsbereich, aber auch in Labors von Mühlen und Mischfutterbetrieben. Sie sind gemeinsam mit ihren BerufskollegInnen und mit Maschinen- und ProduktionstechnikerInnen tätig und haben Kontakte zu den MitarbeiterInnen aus der Laborabteilung (siehe z. B. ChemikerIn) sowie zu KundInnen und LieferantInnen.

Manchmal kommt es trotz moderner Absauganlagen bei der Arbeit in Betrieben der Futtermittelwirtschaft noch immer zu Staubentwicklung. Bei der Arbeit tragen FuttermittelherstellerInnen daher gegebenenfalls Mundschutz und spezielle Sicherheitskleidung, denn die Hygienevorschriften müssen genau eingehalten werden.

  • Produktionsvorgänge steuern und überwachen
  • Ausrüstungen, Maschinen und Werkzeuge handhaben und instand halten
  • Getreide, pflanzliche und tierische Eiweißprodukte, Mineralstoffe und sonstige Hilfs- und Zusatzstoffe sowie daraus hergestellte Erzeugnisse kontrollieren und behandeln
  • Roh- und Hilfsstoffe annehmen, prüfen, lagern und für die Verarbeitung vorbereiten
  • Erzeugnisse verwiegen, lagern und verpacken
  • Maßnahmen zur Qualitätssicherung durchführen
  • Arbeitsaufträge von KundInnen annehmen und besprechen, auf Umsetzbarkeit prüfen
  • Mühlen
  • Mischfutterbetriebe
  • Betriebe für Silo- und Speicheranlagen
  • Mühlenbaufirmen

Berufsinfo-Videos