SozialmanagerIn

Berufsbeschreibung

SozialmanagerInnen sind in leitenden Positionen bzw. in der Assistenz von leitenden Positionen in Institutionen des Sozialwesens tätig (z. B. Non-Profit-Organisationen). Sie sind zuständig für organisatorische und betriebswirtschaftliche Tätigkeiten, wickeln Projekte ab oder sind in den Bereichen  Werbung,  Marketing und  Fundraising tätig. Sie arbeiten gemeinsam im Team mit Fachkräften aus dem Bereich Sozialwesen (z. B. SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen ( Sozialpädagoge/Sozialpädagogin), GesundheitsmanagerInnen).

SozialmanagerInnen sind an der Schnittstelle von sozialer und betriebswirtschaftlicher Arbeit tätig. Neben sozialen Kompetenzen sind für soziale DienstleisterInnen immer stärker auch betriebswirtschaftliche Fähigkeiten erforderlich. Zu den Aufgabenfeldern der SozialmanagerInnen gehören alle notwendigen Managementfunktionen, das Finanz- und  Rechnungswesen, das Personalwesen, Sozialmarketing und die Öffentlichkeitsarbeit,  Fundraising sowie Qualitätssicherung und  Qualitätsmanagement unter Berücksichtigung der Besonderheiten im sozialen Bereich.
SozialmanagerInnen gestalten und steuern einen Sozialbetrieb oder Teile davon (Abteilungen, Projekte) und vermarkten soziale Dienstleistungen (d. h. Dienstleistungen für Menschen, die Hilfe und Unterstützung benötigen, wie z. B. Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderungen oder Pflegedienste für alte und kranke Menschen) in Non-Profit-Organisationen und sozialen Organisationen.

Darüber hinaus befassen sich SozialmanagerInnen mit rechtlichen Fragen sowie der EDV-Organisation und MitarbeiterInnenführung. Immer wichtiger wird zudem die Vernetzungsarbeit (Koordination), die je nach Organisation oder Dienststelle lokal, bundes- oder europaweit ausgerichtet ist.

SozialmanagerInnen arbeiten mit Computern und Laptops, die mit spezieller betrieblicher  Software ausgestattet sind. Sie gebrauchen Fax- und Kopiergeräte,  Scanner und Drucker. Bei Präsentationen verwenden sie Präsentationssoftware (z. B. PowerPoint), Beamer und Flipcharts. Sie benutzen außerdem Unterlagen wie wirtschaftliche Berichte und Studien, Kennzahlen, Protokolle und Memos und führen Dokumente, Akten und Journale. SozialmanagerInnen lesen und interpretieren Gesetzestexte und sind mit Organisationen und Einrichtungen des Sozialsystems vertraut.

SozialmanagerInnen sind in gemeinnützigen öffentlichen oder privaten Einrichtungen tätig. Sie arbeiten gemeinsam im Team u. a. mit Fachkräften aus dem Bereich des Sozialwesens. Die beruflichen Kontakte sind je Arbeitsbereich sehr unterschiedlich. SozialmanagerInnen verrichten den Großteil der Tätigkeiten in modern ausgestatteten Büros, nehmen jedoch auch regelmäßig Außentermine wahr und haben Kontakt zu KundInnen, KooperationspartnerInnen und Behörden.

  • wichtige betriebliche Entscheidungen bezüglich Firmenpolitik treffen und durchsetzen
  • Qualitätsmanagement realisieren
  • Verhandlungen mit GeschäftspartnerInnen und AuftraggeberInnen führen
  • Besprechungen, Sitzungen, Meetings abhalten und leiten
  • Öffentlichkeits- und Medienarbeit planen und durchführen
  • Finanzierungs- und Investitionspläne erarbeiten
  • Kostenrechnungen und Kostenkontrollen, Gewinn-und-Verlust-Rechnungen durchführen
  • Bilanzen, betriebliche Kennzahlen, wirtschaftliche Studien etc. lesen und interpretieren und als Entscheidungsgrundlage verwenden
  • betriebliche Kennzahlen für MitarbeiterInnen und Vorgesetzte aufbereiten und präsentieren
  • Sozialämter
  • Jugendämter
  • Gesundheitsämter
  • Heime (Jugendheime, Alters- und Pflegeheime)
  • Kirchliche Institutionen (z. B. Caritas, Diakonie)
  • Beratungsstellen (z. B. Suchtberatung, Bildungsberatung)

Hier finden Sie ein paar Begriffe, die Ihnen in diesem Beruf und in der Ausbildung immer wieder begegnen werden:

 Fundraising Marketing Qualitätsmanagement Scanner Werbung