Waldpädagoge / Waldpädagogin

Andere Bezeichnung(en): Natur- und Erlebnispädagoge*pädagogin, Natur- und Wildnispädagoge*pädagogin

Berufsbeschreibung

Waldpädagog*innen wollen die Beziehung der Menschen zum Wald verbessern und Waldwissen vermitteln. In Gruppen führen sie die Besucher*innen durch den Wald und vermitteln auf oft spielerische Weise die Bedeutung des Waldes als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, ökologische Zusammenhänge, aber auch die wirtschaftliche Bedeutung des Waldes und die Rolle als Erholungsraum für den Menschen. Dabei versuchen sie alle Sinne zu aktivieren (z. B. durch Blindführungen oder Barfußgehen) und Verständnis für den Lebensraum zahlreicher Wildtiere, aber auch Respekt für Menschen in Waldberufen zu wecken und Bewusstsein für das richtige Verhalten im Wald zu schaffen.

Die unmittelbare Zielgruppe von Waldpädagog*innen sind Kinder bis zwölf Jahre, die sie meist in Schulklassen betreuen. Darüber hinaus richten sich die Angebote aber zunehmend auch an Kindergartenkinder, Jugendliche und Erwachsene. Im Rahmen von verschiedenen Spezialprogrammen unterstützen Waldpädagog*innen in der Suchtprävention oder bei der Vermittlung und Stärkung sozialer Kompetenzen.

Waldpädagog*innen arbeiten meist in forstwirtschaftlichen Zentren und Institutionen, in der Erwachsenenbildung sowie im Tourismus. Sie arbeiten mit Berufskolleg*innen, Forstwirt*innen und Forstwarten, und haben Kontakt mit ihren Kund*innen - Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Siehe auch die Berufe:

Mehr Information finden Sie beim Beruf:

Facharbeiter*in Forstwirtschaft (Lehrberuf)
Förster*in
Forstwart*in
Forstwirt*in

 

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